Fortbildung Eingewöhnung

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Die Eingewöhnung eines Kindes in die Fremdbetreuung ist ein großer Schritt – nicht nur für das Kind, sondern auch für seine Eltern.

Für viele Familien bedeutet dieser Übergang, zum ersten Mal bewusst Verantwortung und Vertrauen miteinander zu teilen. Umso wichtiger ist es, die Eingewöhnung nicht einfach als „Abgabe“ des Kindes zu verstehen, sondern als einen gemeinsamen Prozess des Loslassens, Ankommens und Vertrauens.


Eine pädagogisch wertvolle Eingewöhnung gibt dem Kind vor allem eines:

                                     Sicherheit.

Es darf in seinem eigenen Tempo ankommen, Beziehungen aufbauen und erfahren:

Ich bin hier willkommen. Meine Bezugsperson ist für mich da. Mama und Papa gehen – aber sie kommen wieder.

Dabei spielen pädagogischen Fachkräfte eine besondere Rolle.

Sie begleiten das Kind einfühlsam, aufmerksam und verlässlich. Sie beobachten seine Signale, respektieren seine Grenzen und geben ihm die Zeit, die es braucht.

Eine vertrauensvolle Beziehung entsteht nicht auf Knopfdruck – sie wächst durch wiederkehrende Erfahrungen, Nähe, Verlässlichkeit und feinfühlige Begleitung.

Doch auch die Eltern brauchen Unterstützung. Denn manchmal ist das Loslassen für sie schwieriger als für ihr Kind.

Ängste, Schuldgefühle oder Unsicherheit sind völlig verständlich. Wird mein Kind weinen? Fühlt es sich wohl? Vermisst es mich? Bin ich eine gute Mutter oder ein guter Vater, wenn ich gehe? Solche Gedanken dürfen Raum bekommen.

Im Anschluss ist Zeit für Austausch

Leitung Jenny Struck